So verwendet ihr diese Einkaufsliste-Vorlage
Eine Einkaufsliste hat zwei Teile: den Grundvorrat, der immer da sein sollte, und den Wocheneinkauf für die Gerichte, die ihr konkret vorhabt. Diese Vorlage deckt den ersten Teil ab. Sie ist der Grund, warum an einem Mittwochabend Spaghetti aglio e olio gehen, ohne dass vorher jemand einkaufen muss.
Alle Listen unten könnt ihr direkt auf dieser Seite abhaken und ausdrucken. So geht’s:
Einmal durch die Küche gehen
Mit der Liste Vorratskasten, Kühlschrank und Tiefkühlfach durchsehen. Was fehlt oder fast leer ist, hakt ihr ab.
Abgehaktes einkaufen
Alles mit Haken kommt auf den nächsten Einkauf. Die Reihenfolge der Listen folgt einem typischen Weg durch den Supermarkt.
Die Liste zu eurer machen
Streicht, was ihr nie verwendet, und schreibt eure Fixstarter dazu – Hafermilch, Kren aus dem Glas, das Lieblingsmüsli.
Ausdrucken und aufhängen
Ausgedruckt hängt die Liste am Kühlschrank. Wer etwas aufbraucht, hakt es ab. So steht der nächste Einkauf schon halb fest.
Grundvorrat-Liste: gut 50 Artikel nach Gängen
Die Liste ist für einen Haushalt mit zwei bis vier Personen gedacht, der an den meisten Abenden daheim kocht. Mengen stehen nur dort, wo eine Packungsgröße üblich ist. Alles andere kauft ihr in der Größe, die ihr in ein paar Wochen aufbraucht. Die Reihenfolge folgt dem Weg, den viele Märkte vorgeben: Obst und Gemüse beim Eingang, Kühlware und Tiefkühlware gegen Ende.
Obst & Gemüse
0 von 6Brot & Gebäck
0 von 4Nudeln, Reis & Konserven
0 von 9Backen
0 von 6Gewürze & Öle
0 von 11Kühlregal
0 von 7Tiefkühl
0 von 6Drogerie im Supermarkt
0 von 6Bewusst nicht auf der Liste stehen Salat, frisches Fleisch, Fisch oder Beeren. Sie halten nur ein paar Tage und gehören deshalb auf den Wocheneinkauf, für ein konkretes Gericht an einem konkreten Tag. Der Grundvorrat dagegen hält länger und wird nach und nach aufgebraucht, ohne dass etwas davon im Müll landet.
Einkaufsliste nach Supermarkt-Gängen sortieren
Eine Liste in der Reihenfolge des Marktes erspart euch den Weg vom Kühlregal zurück zum Gemüse, weil die Zwiebeln ganz unten standen. Jeder Markt ist anders aufgebaut, auch innerhalb derselben Kette. Darum lohnt es sich, die Liste an die Filiale anzupassen, in der ihr am häufigsten einkauft.
Den Weg einmal aufschreiben
Beim nächsten Einkauf notiert ihr die Abteilungen in der Reihenfolge, in der ihr sie durchgeht – vom Eingang bis zur Kassa.
Kategorien in dieser Reihenfolge anlegen
Auf Papier als Überschriften mit etwas Platz darunter, in einer App als Kategorien. Neue Artikel kommen gleich in die richtige Gruppe.
Kühlware und Tiefkühlware ans Ende
Was gekühlt werden muss, holt ihr zuletzt. So liegt es nicht lange im Wagen, und die Kühlkette ist nur kurz unterbrochen.
Drogerie getrennt halten
Putzmittel und Küchenrolle stehen meist in einem eigenen Bereich. Eine eigene Gruppe verhindert, dass sie zwischen den Lebensmitteln untergehen.
Mengen aus dem Wochenplan statt aus dem Bauch
Der Grundvorrat ist die Basis. Der eigentliche Wocheneinkauf entsteht aus dem, was ihr kochen wollt. Wer ohne Plan einkauft, kauft nach Gefühl: zu viel Salat, zu wenig Zwiebeln, und das Faschierte (Hackfleisch) für Mittwoch fehlt.
- Gerichte für die Woche festlegen. Vier oder fünf Abende reichen. Der Rest sind Reste, Essen auswärts oder Spontanes.
- Zutaten pro Gericht notieren, mit der Menge für eure Personenzahl.
- Gleiche Zutaten zusammenzählen. Brauchen zwei Gerichte je eine Zwiebel und ein drittes zwei, stehen vier Zwiebeln auf der Liste – nicht dreimal „Zwiebel“.
- Auf ganze Packungen runden und überlegen, wo der Rest landet. Ein halber Becher Schlagobers ist ein guter Grund für ein zweites Gericht mit Obers in derselben Woche.
- Mit dem Vorrat abgleichen. Was daheim ist, streichen. Dafür ist die Grundvorrat-Liste oben da.
Genau diesen Teil übernimmt die Einkaufsliste in Buskar: Sie schreibt sich aus dem Wochenplan selbst, rechnet gleiche Zutaten zusammen, rundet auf ganze Packungen, sortiert nach Kategorien und fragt bei jeder Zutat „Hast du daheim?“. Wie ihr einen Wochenplan von Hand aufsetzt, steht im Ratgeber Essensplan erstellen.
Die Liste im Haushalt teilen, ohne dass etwas doppelt kommt
Zwei Leute gehen einkaufen, beide bringen Milch mit, niemand das Brot. Das passiert, wenn die Liste in einem Kopf steckt, auf einem Zettel daheim liegt oder in einem Chatverlauf, den keiner mehr findet. Ein paar Regeln helfen, egal ob auf Papier oder am Handy:
- Eine Liste für alle. Nicht ein Zettel am Kühlschrank und dazu noch Nachrichten im Familienchat.
- Wer aufbraucht, schreibt auf. Die letzte Packung Nudeln geöffnet? Sofort notieren, nicht „später“.
- Wer einkauft, hakt ab. Am besten im Markt, nicht erst daheim. Bei einer geteilten Liste sehen die anderen so, was schon im Sackerl ist.
- Genau benennen. „Joghurt“ ist zu wenig, wenn einer Natur- und die andere Fruchtjoghurt meint.
In Buskar sehen alle Mitglieder eines Haushalts dieselbe Einkaufsliste und haken sie gemeinsam ab. Eingeladen wird per Link oder Code, mehr dazu unter Haushalt. Wenn die Planung meistens an einer Person hängt, findet ihr im Ratgeber zum Mental Load rund ums Essen Ideen, wie sich das besser aufteilen lässt.
Papier oder App: was passt zu euch?
Beides hat seinen Platz. Ehrlich betrachtet hängt es weniger an der Technik als daran, wer bei euch einkauft und wie spontan.
Papier passt, wenn meistens eine Person einkauft, der Zettel am Kühlschrank hängt und alle im Vorbeigehen etwas dazuschreiben. Kein Akku, kein Entsperren, auch Kinder können mitschreiben. Der Nachteil: Der Zettel ist dort, wo er liegt – und das ist oft daheim, während ihr im Markt steht.
Eine App passt, wenn mehrere Personen einkaufen, auf dem Heimweg spontan jemand vorbeischaut oder die Liste aus einem Wochenplan entstehen soll. Alle haben dieselbe Liste in der Tasche, und Mengen müsst ihr nicht selbst zusammenrechnen.
Gut funktioniert auch eine Mischung: Die gedruckte Grundvorrat-Liste hängt am Kühlschrank, der Wocheneinkauf läuft übers Handy. Probiert eine Woche lang aus, was bei euch hält. Wie ihr mit Liste und Flugblatt Aktionen gezielt nutzt, steht im Ratgeber Aktionen und Flugblatt.

